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2. Herren SSV - SV Dissau 3 : 1 (1 : 1) In der Schneeschlacht um Sereetz empfangen wir am Ostermontag den SV Dissau. Haben wir doch schlechte Erinnerungen an das Hinspiel, als wir eine sichergeglaubte 3:0 Führung noch abgaben und gerade mal mit einem Punkt nach Hause gefahren sind. Heute sollte und musste es anders werden. Direkt in der 4 Minute war es Andy Wendt, der zur Führung einschob. Vorrausgegangen war ein klasse Pass von Marcus Freter auf Florian Ramm, der diesmal den Ball schön in die Mitte ablegte und Andy nur noch den Fuß hinhalten musste. Wahnsinn und das nicht einmal mit dem Außenrist! Nun begann es fürchterlich zu schneien, innerhalb weniger Minuten war das komplette Spielfeld mit Schnee bedeckt und es hörte einfach nicht auf. Bei sehr widrigen Spielbedingungen läpperte sich das Spiel so hin. Einen Aufreger gab es nach ca. 25 Minuten, als Ilse den Ball zu lange in der Hand hielt und zwei Spieler von einer Reiberei lösen wollte. Der Schiedsrichter entschied auf indirekten Freistoß, gut 10 Meter vor dem Sereetzer Tor, doch verschoss der Stürmer den Freistoß klanglos und die Führung stand weiter. Durchatmen bei den Gastgebern. Als dann der Schnee nachließ, konnte auch wieder "Fußball" gespielt werden, zwar war alles sehr schmierig und der Ball unberechenbar, doch hat der Schiedsrichter das Spiel nicht abbrechen wollen. Wie sich später zu unserem Vorteil rausstellen sollte. Doch kurz vor der Pause kam es dann zu einem strittigen Elfmeter gegen die Hausherren. Marcus Freter grätschte nach dem Ball, spielte diesen auch ganz klar, doch entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Geahndet hatte er nicht die Grätsche, sondern ein vorangegangenes Einhaken in den Gegenspieler. Ilse ahnte zwar die Ecke, war auch noch dran, doch wurde der Elfmeter stark halbhoch geschossen. Leider konnte Ilse den Ball nicht entscheidend abwehren und nur in den Winkel lenken. Nach der Halbzeit begann das gleiche Spiel wie gegen Gremersdorf, nur folgte ein anderes Ende. Einbahnstraßenfußball auf das gegnerische Tor. Wir drückten die Gegner nun immer weiter hinten rein und konnten so viele Möglichkeiten raus spielen, welche zunächst ungenutzt blieben. Die Sereetzer Abwehr stand sicher und ließ nichts gefährliches zu, so konnten man sich also voll und ganz auf die Offensive konzentrieren. In der 73. Minute war es dann soweit, nach einem flachen Pass von Christopher an den 16-Meter-Raum konnte Normen den Ball in die lange Ecke drücken und zur Führung ausbauen. Der vielumjubelte Führungstreffer war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Zu sagen ist, dass sich die Gäste kurz vorher das Spiel selbst zerstörten, als ihr Kapitän das Feld verlassen musste. Nach einer unüberlegten Aktion flog der Spieler mit der Ampelkarte vom Platz und wir spielten knapp 25 Minuten in Überzahl, das war der Genickbruch für die Gäste. Wir stellten den Offensivdrang nicht ein und spielten munter weiter nach vorn. Schließlich konnte Behne dann, auf klasse Vorlage von Moritz "Sid", den Ball über den Torwart ins Tor lupfen. Eiskalt und nervenstark brachte Behne, der seitlich zum Tor stand, mit einer Drehung und sehr viel Gefühl und Auge den Ball im Tor unter. Wirklich ein geiles Tor! Nach dem Abpfiff hieß es dann 3:1 für die Heimmannschaft. Ein sehr wichtiger Sieg und 3 Punkte für das Bestehen im oberen Tabellendrittel. Da es ein Nachholspiel war, konnten wir unseren 3. Platz festigen und auf die beiden oberen Plätze aufschließen. Sind es jetzt 4 Punkte auf den Tabellenführer aus Eutin und 1 Punkt auf den zweitplatzierten MTV Ahrensbök. Nächstes Wochenende geht es dann zur Spielgemeinschaft von Schashagen/Pelzerhaken. Im Hinspiel gewannen wir in letzter Minute durch einen Treffer von Marco Weiland mit 2:1. Wir hoffen das wir Auswärts weiterhin bestehen und den Anschluss nach oben nicht wieder verlieren. Anzumerken ist noch, dass sich Marc Klüver in dem heutigen Spiel schwer verletzt hat. Diagnose Wadenbeinbruch im linken Bein, dies passierte ohne Fremdeinwirkung und kurioserweise folgte die Verletzung auf einen Torschuss. Hatte Marc sich gerade von einem Wadenbeinbruch im rechten Bein wieder ran gekämpft, so erlitt er heute einen herben Rückschlag. Ich wünsche im Namen der 2. Herren alles erdenklich Gute und hoffentlich eine schnelle Genesung. |
