SSV 2. Herren - BCG Altenkrempe 4 : 4 ( 3 : 1 )

Tore:

1:0 Donau (5.), 2:0 Oldörp (17.), 3:0 Wendt (21.),
3:1 Reum (44.), 3:2 Wieske (47.), 4:2 T.Mau (58.),
4:3 Groth (87.), 4:4 Wieske (90.+2)

Bes. Vork.:

heute nicht

Zuschauer:

50


Wer 3:0 führt, der ..........

Nächstes Rückspiel. Diesmal gegen Altenkrempe. Im Hinspiel ließ der Gegner eine Reihe von Chancen ungenutzt und dann kam es, wie im Fußball so oft, in der letzten Minute zum Ausgleich. Sicherlich glücklich.

7 Spieltage später ein ganz anderer SSV. Wie schon im Bericht gegen Scharbeutz erwähnt, zeigt die Mannschaft inzwischen ein anderes Gesicht. Egal, ob man nun sagen müsste, Altenkrempe war in der ersten Halbzeit nicht auf dem Platz. Selbst oder der Gegner Schuld.

Die erste Halbzeit bestimmten wir. Schon in der 5. Minute führte einer von vielen direkt über mehrere Stationen gespielten Angriffe zum 1:0 durch Stephan Donau.

Danach ließ man dem Gegner ein wenig mehr Raum, ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel zu verlieren.

In der 17. Minute folgte das 2:0. Andy Wendt setzte sich im Mittelfeld durch und zog aus 18 Metern ab. Der Torwart konnte den Ball nicht festhalten und Moritz Oldörp staubte ab.

Und weiter ging es Richtung Altenkremper Tor. Markus Freter ergrätscht an der Mittellinie den Ball. Ein kluger Pass in den Raum auf Andy und der verwandelt in der 21. Minute zum 3:0. Der Gegner und auch wir trauten unseren Augen nicht.

Aber Achtung. In der 24. Minute zeigte der Schiri (zum 1. Mal) auf den Punkt im SSV-Strafraum. Doch Vincent Pape stand goldrichtig und parierte. Puh.

Aber die Angriffe der Sereetzer blieben gefährlicher. In der 33. und 41. Minute war es wieder Moritz, der mustergültig angespielt wurde, leider im Abschluss am Keeper hängen blieb.

Als alle schon an die Halbzeit dachten, viel völlig unerwartet der erste Gegentreffer. Eine Flanke von links in den
5-Meterraum erreichte einen BCG-Spieler, der zum 1:3 verkürzte. Ein wenig Schnee lag schon auf dem Ball, Vincent.

Halbzeit, alles wird gut?!

Doch was mag da im Pausentee gewesen sein? Sowohl in dem des SSV als auch der BCG.

Vertauschte Rollen in der 2. Halbzeit.

Die hatte noch nicht richtig begonnen, da war es auch schon geschehen. Benny Mau konnte seinen Gegenspieler im Strafraum nur mit unfairen Mitteln stoppen und der Schiri zeigte (zum 2. Mal) auf den Punkt. Diesmal hatte Vincent das Nachsehen. 3:2.

Vincent rückte jetzt immer mehr in den Mittelpunkt und bewahrte seine Truppe lange Zeit mit glänzenden Paraden vor einem Rückstand. So auch in der 51. Minute, als er einen Freistoß für BCG, geschossen aus 20 Metern über die Mauer hinweg in den linken oberen Winkel, entschärfte.

Danach begann die Zeit der Auswechselungen. Nacheinander verließen Marcel Drenckhahn, Stefan Mai, Moritz Oldörp und Andy Wendt das Feld. Für sie rückten Christian Rusch, Florian Koschke, Andre Frese und Tobias Mau nach.

Tobi und Christian fanden schnell den Anschluss an das Niveau diese Spieles.

In der 58. Minute konnten wir in der eigenen Hälfte den Ball erobern. Schnell wurde der Ball nach vorn auf Andy gespielt, der verlängert auf Tobi und schon war alte 2-Tore-Abstand wieder hergestellt.

Dennoch spielte jetzt nur noch die BCG. Wir wurden immer mehr in die eigene Hälfte oder besser an den eigenen 16er zurückgedrängt, aber wir hatten ja noch Vincent.

Für Florian Koschke war das Spiel schneller wieder beendet als erwartet.
Regel 1: Man betritt als Auswechselspieler das Feld erst, wenn der Mitspieler das Feld verlassen hat - nicht gemacht, gelbe Karte abgeholt.
Regel 2: Wenn ich schon gelb belastet bin, muss ich mich bei Zweikämpfen vorsehen - nicht gemacht, gelb-rot in der 81. Minute.

Jetzt also auch noch mit nur 10 Mann die letzten 9 (oder mehr) Minuten überstehen. Das wird schwer.

In der 87. Minute gelang der BCG mit einem satten Schuß von links in den rechten Giebel der Anschlusstreffer.

Ein Spiel dauert 90. Minuten - heute wieder einmal nicht. In der 92. Minute zeigte der Schiri zum 3. Mal auf den Punkt im Sereetzer Strafraum. Gegen die ersten 2 Elfer gab es nichts zu sagen. Dieser jedoch war schmeichelhaft. Auch wenn es im Strafraum geschah, es muss dem schnelleren Abwehrspieler erlaubt sein, einen rettenden Zweikampf auszuführen. Bloß weil dabei der langsamere Gegenspieler umfällt, ist nicht immer ein Indiz für ein Foul - finde ich.

Nicht so der Schiri und leider hatte Vincent wieder keine Chance. 4:4.

Nach 97! Minuten hatte der Unparteiische dann ein Einsehen. Wieder Punkteteilung.

Angesichts dieses Spielverlaufs gerecht. Allerdings hat die Sereetzer Mannschaft inzwischen die Mittel, ein solches Spiel auch zu gewinnen.

Hier noch das neue Mannschaftsfoto


Das schrieb der Gegner


Bericht: Michael Drenckhahn