TSV Pansdorf
-
SSV 1. Herren
1 : 0

Tore:

1:0 Kirstein (79.)

Bes. Vork.:

k.A.

Zuschauer:

150

Pansdorf glücklicher Derby-Gewinner

Nach endlosen ligafreien Punktspielwochen ging es am letzten Samstag wieder um Punkte. Zum "Start" der Rückrunde gab es gleich das mit Spannung erwartete Derby Pansdorf gegen Sereetz. Zwar mußte man auf den Nebenplatz (mehr Sand als alles andere) ausweichen, aber dennoch entwickelte sich von der ersten Minute ein offener Schlagabtausch.

Pansdorf kam etwas besser ins Spiel, hatte leichte Feldvorteile und gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Der SSV brauchte etwas länger, um sich auf Boden und Gegner einzustellen. So hatte Sereetz in der ersten Hälfte, außer einem Freistoß durch Wenchel und einem Abseitstor durch Tetzlaff, keine größeren Chancen.

Die zweite Hälfte war von viel gesunder und fairer Derbyhektik geprägt. Pansdorf hatte die erste Großchance, doch Teufelskerl Müller im Sereetzer Tor, konnte in großer Manier den Kopfball von der Linie kratzen.

Von nun an erwachte das Derby, es ging hin und her und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Die größte vergaben die Gäste aus Sereetz durch Boye (Kopfball nach Ecke). Zehn Minuten später dann das Tor des Tages für Pansdorf. Nach einer Unachtsamkeit in der Sereetzer Abwehr klingelte es doch im Kasten von Keeper Müller.

Jetzt rannte Sereetz mit letzter Kraft an, doch mehr als gefährliche Hinterhaltsschüsse (Nowitzki, Ahrens, Bätge) sprangen nicht heraus. Pansdorf rettete die Führung mit viel Glück über die Zeit und ist somit wohl raus aus dem Abstiegsstrudel, währens der SSV auf dem 6. Platz stagniert. Am Ende ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg für Pansdorf.

Am kommenden Samstag um 16:00 Uhr empfängt der SSV im heimischen Waldstadion den Oldenburger SV. Vorsicht ist geboten, denn die Oldenburger bezwangen am letzten Wochenende die ambitionierten Breitenfelder überraschend klar mit 4:1 !!

Nord-Sport schrieb ......

Das schrieb der Gegner:

Der B-Platz musste herhalten, um den Rückrundenstart zu ermöglichen und verlieh dem Derby gegen Sereetz einen sehr gewöhnungsbedürftigen Rahmen. Die Akteure machten aber das Beste daraus und boten den Zuschauern einen kurzweiligen Nachmittag, wobei natürlich die fußballerischen Leckerbissen auf der Strecke blieben. Bei allem Einsatz und teilweise aufkommender Hektik war der Verlauf des Spiels trotzdem sportlich fair. Die Anfangsphase gehörte uns, bereits in der 1. Minute wurschtelte Erik Damm sich durch, wurde aber bei seinem Abschluss geblockt. Nach 16 Minuten trugen wir eine der seltenen Kombinationen über die linke Seite nach vorne, doch Alex Weiss konnte die tolle Flanke von Dennis Jaacks nicht zur Führung verwerten und scheiterte an einem Sereetzer Abwehrbein. Sereetz setzte sein erstes Achtungszeichen nach 25 Minuten mit einem 20-Meter-Freistoß, den Lars Möller in Klassenmanier parieren konnte. Nach 33 Minuten überlief Timo Kirstein den schwarz-gelben Abwehrverband verzog aber beim Torabschluss. In der 36. Minute war ein Sereetzer Angreifer durch, doch wieder war es Lars Möller, der dessen Versuch eines Hebers vorausahnte. Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, wir hatten leichte Feldvorteile, konnten daraus aber wenig Kapital schlagen. Vor allem die vielen Standards verpufften wirkungslos, da hatte Sereetz einen klaren Qualitätsvorteil. Nach 61. Minuten gab es die erste klare Möglichkeit, doch der Sereetzer Keeper konnte einen aufsetzenden Kopfball von Dennis Jaacks von der Linie kratzen. Jetzt nahm das Spiel mehr Fahrt auf, weil beide Truppen das Risiko erhöhten und erster Kräfteverschleiß spürbar wurde. In der 70.Minute dann die Schrecksekunde für uns, als der Ball nach einer Sereetzer Ecke an unsere Torlatte knallte. In der 79. Minute dann die Entscheidung. Nils Reimann war gerade einmal 4 Minuten auf dem Platz, als er den Ball im 16er erhielt, sich mit einem entschlossenen Antritt Platz verschaffte und den Ball dann von der Grundlinie in die Mitte zurücklegen konnte. Timo Kirstein reagierte einen Tick schneller als sein Gegenspieler und donnerte den Ball unter das Gebälk. In der restlichen Spielzeit schafften wir es nicht mehr den entscheidenden Konter zu setzen und waren einem Sereetzer Powerplay ausgesetzt, konnten den Sieg aber letztlich mit viel Dusel über die Zeit retten.


Aufstellung SSV:
Müller - Nowitzki - Behnke, Boye - Al (45.Bätge), Ahrens, Meese, Wenchel (55.Klüver), Jahrling - Tetzlaff, Behrens

Bericht: Ronald Ahrens

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