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Nur 1:1 gegen Eintracht Groß
Grönau
Nachdem wir nun unser erstes Heimspiel am
letzten Sonnabend gegen Siems gewinnen konnten, hatten wir schon am letzten
Dienstag die Gelegenheit, mit einem weiteren Dreier im Nachholspiel gegen
Groß Grönau den Anschluss an die Spitzenmannschaften herzustellen.
Dieses Unterfangen gelang uns leider nicht. Es wurde nur ein 1:1.
In der 1. Halbzeit fanden wir
überhaupt nicht ins Spiel. Wir haben ohne Mut und Risiko gespielt. Eine
Vielzahl von leichten Ballverlusten haben die Grönauer immer
selbstbewusster gemacht und so sahen wir uns mehr mit Defensivaufgaben
beschäftigt, als uns lieb war. Sicherlich kann ein Grund gewesen sein,
dass wieder einige Umstellungen vorgenommen werden mussten. So fehlte im Tor
der am Sonnabend überragende Alex Ciesler und musste durch Vincent Pape
ersetzt werden. Vincent hatte am Tag zuvor erstmals mit uns trainiert und
lieferte eine souveräne Partie. Robert Ulrich konnte aufgrund von
Rückenproblemen ebenfalls nicht von Beginn an spielen. Er wurde ersetzt
durch Fatih Al, der eine Sonderaufgabe erhielt und diese zur vollsten
Zufriedenheit erfüllte.
Grönau ging in der 26. Minute durch
einen von Martin Mendig verursachten Handelfmeter in Führung. Der
Ausgleich fiel in der 37. Minute ebenfalls durch Elfmeter. Artur Schefer
verwandelte diesen nach Foulspiel an Martin Mendig.
In der 2. Halbzeit dann ein völlig
anderes Bild. Jetzt wurde plötzlich druckvoll gespielt und es entwickelte
sich ein Spiel mit vielen guten Torchancen und Torszenen. Die Grönauer
versuchten zwar immer wieder, auch ihrerseits gefährlich zu werden, aber
wir standen jetzt auch in der Defensive sehr sicher und ließen kaum etwas
anbrennen. Dadurch bekam unser Mittelfeld jetzt auch die nötige
Sicherheit, um immer wieder gute Angriffe einzuleiten. Die Kräfte der
Grönauer erlahmten immer mehr und es schien nur eine Frage der Zeit, wann
wir einen Treffer erzielen würden.
In der Schlussphase hatten wir Chancen
dann im Minutentakt. Doch das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen.
Den Vorwurf, dass wir im Abschluss in einigen Szenen inkonsequent oder auch
unkonzentriert waren, müssen wir uns gefallen lassen. Daran müssen
wir arbeiten. Aber die Art und Weise, wie wir in der 2. Halbzeit gespielt und
Druck entwickelt haben, stimmt zuversichtlich für die weitere Entwicklung
der Mannschaft und die nächsten Spiele. |